Archiv 2015

Adventzauber 

Am 13. Dezember wurde zum mittlerweile 4. Mal ein „Adventzauber“ veranstaltet. Und so gut gefüllt wie heuer war die Pfarrkirche bei diesem Adventkonzert noch nie.

Mit zahlreichen Ensembles der Jugendmusik, dem Kinderchor der VS Wullersdorf und Pink Door & Friends  wurden die zahlreichen Zuhörer mit besinnlichen Adventliedern aber auch modernen Weihnachtslieder auf das bevorstehende Weihnachtsfest eingestimmt. Für Abwechslung sorgte Christa Mang mit einigen nachdenklichen und auch lustigen Weihnachtsgeschichten.

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Konzertmusikbewertung in Retz am 22.11.2015

Heuer trat der Jugend-Musikverein zum zweiten Mal bei der Konzertmusikbewertung der BAG Hollabrunn an. In der Stufe A wurden mit den Stücken

A little Suite for Winds von Rita Defoort

Fanatic Winds von Thomas Doss

90,83 Punkte erreicht.

Damit konnte man nicht nur das sehr gute Ergebnis vom Vorjahr (89,67) übertreffen, sonder auch die meisten Punkte in der Stufe A erzielen. Die beiden Stücke gibt es dann auch noch einmal bei unserem Konzert zum neuen Jahr am 10. Jänner 2016 zu hören.



 

Probenwochenende in Raabs an der Thaya 17. & 18.10.

Nach dem tollen Probenwochenende im Vorjahr war klar, dass wir heuer wieder zum Üben vereisen wollen. Denn einerseits wollen wir wieder gut bei der Konzertmusikbewertung abschneiden und andererseits kommt an so einem Wochenende der Spaß nie zu kurz.

Weil es uns letztes Jahr in der JUFA in Raabs so gut gefallen hat, haben wir beschlossen erneut ins Waldviertel zu fahren. Die großzügigen Räumlichkeiten machten es uns möglich uns wieder auf die Register aufzuteilen und die Stücke in kleinen Gruppen detailiert zu üben. Ein anderer Grund sind die Freizeitaktivitäten die dort geboten werden. Mit der Käsemacherwelt in Heidenreichstein wurde ein Samstagsnachmittagsprogramm gefunden das sowohl Alt und Jung interessierte. Wie der Name schon sagt lernt man dort allerhand über die Käseherstellung und natürlich gab es auch die Möglichkeit die köstlichen Käsesorten zu probieren.

Aber eines darf an so einem Wochenende nicht fehlen. Nämlich die Action! Wieder zurück in Raabs war dann zum Glück Völkerball angesagt. Das hat mal so richtig Spaß gemacht! Mit einer Gesamtprobe und  Kegeln ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen.

Musikalischer Höhepunkt war aber die Probe am Sonntagnachmittag, welche von unserem Bezirkskapellmeister Johann Pausackerl geleitet wurde. Durch seine ausgezeichneten Fachkenntnisse und die langjährige Erfahrung, konnte er uns einige wertvolle Tipps geben, die uns hoffentlich helfen werden unser sehr gutes Ergebnis  bei der Konzertmusikbewertung vom Vorjahr zu übertreffen.

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Seifenkistenrennen „Owe den Berg“

Nicht alles bei uns im Verein dreht sich um Musik. Viel wichtiger ist es etwas gemeinsam zu machen. Ob das nun ein tolles Konzert ist oder eine Seifenkiste ist nicht so wichtig. Darum wurde der probenfreie Sommer genutzt um sich handwerklich auszutoben.

Das Ziel war bei allen von uns gleich, nämlich eine möglichst schnelle und besonders kreative Seifenkiste zu bauen. Aber unsere Vorstellungen, wie genau das umgesetzt werden könnte oder wie es aussehen und funktionieren sollte, waren total unterschiedlich. Drei oder vier Räder,  Holz- oder Stahlrahmen, Seillenkung oder Lenkstangen, Fuß- oder Handbremse,…

Eines war aber klar, die Seifenkiste wird auf den Rädern von zwei alten Klappfahrrädern rollen, weil wir sonst nichts Verwertbares auftreiben konnten. Für jeden weiteren Arbeitsschritt musste aber viel diskutiert werden. Es galt die Anderen davon zu überzeugen, dass die eigene Lösung die Beste ist. Darum haben wir unsere Seifenkiste fast gänzlich ohne einen Plan erstellen müssen. Es wurde viel mehr probiert und getüftelt und es musste viel Überzeugungsarbeit geleistet werden. Im Nachhinein betrachtet war das zwar eine sehr zeitaufwendige Methode, aber auch eine sehr erfolgreiche, wie sich später herausstellen sollte. Sie hatte nur einen Nachteil. Durch die unzureichende Planung hatten wir keine Ahnung was unsere Seifenkiste am Ende wiegen würde. Die Regeln besagen, dass eine Seifenkiste für das Rennen nicht mehr als 60kg (ohne Fahrer) wiegen darf. Wir hatten Glück und mussten zum Schluss nur bei der Verkleidung Abstriche machen. Statt Holz mussten wir auf Polystyrol (besser bekannt als Styropor) setzen, und hoffen dass unser Fahrzeug  den Transport und das Rennen ohne Zwischenfälle übersteht.

So wenig belastbar unsere Verkleidung auch war, sie kam trotzdem hervorragend bei den Leuten an und wir erreichten den 3. Platz beim Style-Award. Die originelle Optik unseres Boliden mit aufgekleisterten Notenblättern und die Liebe zum Detail, mit Nummerntaferl, Typenschild, Heck- und Frontspoiler, richtiger Autohupe usw. erhielt viel Zuspruch.

v.l.n.r.: Alexander Haberl, Stefan Rohrer und Emanuel Niedermayer

Dass unsere Seifenkiste nicht nur schön sondern auch schnell ist, konnten wir beim Rennen eindrucksvoll beweisen. Mit Stefan Rohrer und Alexander Haberl belegten wir in der Gesamtwertung in der Klasse „Youngsters“ (12-15 Jahre) den 2. und 3. Platz. Und unser schnellster Fahrer im Team, Emanuel Niedermayer, der in der Klasse UHU (ab 16) antrat, erreichte den 6. Platz in der Gesamtwertung. Ein wirklich tolles Ergebnis für das Team JUMUWU!

An dieser Stelle möchten wir uns bei unserem Sponsor, der Grazer Wechselseitigen, für das Übernehmen der Startgebühren bedanken.

 

Aber wie sagt man so schön: "Nach dem Rennen ist vor dem Rennen!"

Die Köpfe rauchen und es wurden bereits die verschiedensten Verbesserungsmöglichkeiten unserer Seifenkiste analysiert und sofort nach der Siegerehrung ausgiebig diskutiert. Der Rennsportgeist ist geweckt, unsere kreativen Jungs und Mädls sind schon ganz wild auf das hoffentlich nächste "Owe den Berg-Seifenkistenrennen"!

Es war ein tolles gemeinschaftsförderndes Projekt, worin wir viel Spaß hatten und trotz schweißtreibender Bastelarbeit und unzähliger Arbeitsstunden gerne an die "musikalische Probenpause" im Sommer 2015 zurückdenken werden!

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Ferienspiel am 24.07.2015

Heuer nahm der Jugend-Musikverein erstmals am Wullersdorfer Ferienspiel teil. Es wurde gebastelt, experimentiert und probiert und das alles mit großer Begeisterung.

Zu Beginn lernten die Kinder wie man mit einer Flasche oder mit einem Gartenschlauch Musik machen kann. Beim Basteln konnte jeder sein eigenes Instrument bauen. Dabei entstanden sehr kreativ gestaltete Panflöten, Rasseln und Regenmacher. Kaum waren die Instrumente fertig, konnten sie auch schon bei Musik- und Rhythmusspielen eingesetzt werden.

Zum Schluss durften die Kinder dann unsere richtigen Instrumente kennenlernen. Tuba, Horn, Saxophon und Co, sie alle durften von jedem einmal selbst ausprobiert werden.

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Bestandene Kapellmeisterprüfungen

Der Jugend-Musikverein ist nun unter der  musikalischen Leitung von zwei ausgebildeten Dirigenten.

Kapellmeisterin Verena Pamperl und Stellvertreter Christian Lassel haben, am 20.06.2015 erfolgreich, ihre Ausbildung zum Kapellmeister in Bronze abgeschlossen.  Ganze zwei Jahre haben sie den Dirigentenlehrgang des Niederösterreichischen Blasmusikverbandes  besucht, um den Musikverein musikalisch weiterentwickeln zu können.

Am Tag darauf, beim Dorffest in Magersdorf, gab es dann  die Premiere am Notenpult  der beiden nun ausgebildeten Kapellmeister.  Als Dank für die Strapazen der letzten Jahre, überreichten Obmann Johannes Loyer und sein Stellvertreter Rainer Wanek den beiden ein Geschenk.

v.l.n.r.: Obm. Johannes Loyer, Kpm. Verena Pamperl, Kpm-Stv. Christian Lassel und Obm-Stv. Rainer Wanek

"Auf diesem Weg möchten wir uns nochmals bei all unseren Musikkollegen für die Glückwünsche und eure Geschenke bedanken und natürlich auch nochmals ein großes Danke für eure Unterstützung und Mithilfe sagen! Wir hoffen, dass wir in Zukunft weiterhin genauso viel Spaß und Erfolg beim gemeinsamen Musizieren haben werden!"

Wollten Verena und Christian ausrichten.

Wir gratulieren recht herzlich und freuen uns auf die nächsten Jahre, für die wir musikalisch nun auch bestens aufgestellt sind.

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Zwei Hochzeiten im Mai

Im Mai wird gerne geheiratet! Und so kam es dazu, dass wir gleich drei Mitgliedern zu ihren Vermählungen gratulieren durften.

Am 2. Mai  gab unsere Klarinettistin Martina ihrem Jürgen, in der Pfarrkirche Wullersdorf, das Jawort. Und am 30. Mai heirateten, in der Stephanuskirche in Eggenburg,  unsere Oboistin Kathrin und unser 1. Tenorist Bernhard. Beide Hochzeiten durfte der Jugend-Musikverein musikalisch umrahmen.

Wir wünschen beiden Brautpaaren alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft!

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21. Konzert zum Neuen Jahr

Angespannte Stille herrschte im Pfarrsaal als Verena Pamperl mit dem Jugend-Musikverein feierlich die Millennium Fanfare erklingen lies und damit das 21. Konzert zum Neuen Jahr eröffnete. Es war das erste Konzert unter ihrer Leitung.

Nach den Grußworten des Obmannes Johannes Loyer und Bürgermeister Richard Hogl, der durch das Programm führte, folgten die Stücke Durch das Gschnitztal und Music vor Happiness, die bereits bei der Konzertmusikbewertung zu hören waren. Etwas später im Programm, nach der Jehlicka Polka, überreichte Bezirksobmann Fritz Grolly das bronzene Abzeichen für 15-jährige musikalische Tätigkeit an Kathrin Swoboda. Julia Dam wurde zum Erreichen des silbernen Leistungsabzeichens gratuliert und auch unseren drei Neuzugängen wurde persönlich für ihr Engagement gedankt.

v.l.n.r.: Bezirksobmann Fritz Grolly, Kpm. Verena Pamperl, Alexander Haberl, Obmann Johannes Loyer, Kathrin Swoboda, Julia Dam, Alexander Wolf, Florian Steinacher und LAbg. Bgm. Richard Hogl

 

Mit dem Marsch Wien bleibt Wien wurde der erste Teil des Konzertes beendet. Diesen durfte Michael Arbes, der gerade die Ausbildung zum Jugendreferenten des Österreichischen Blasmusikverbandes bestreitet, dirigieren.

Nach der Pause übernahm Kapellmeister Stellvertreter Christian Lassel und leitete mit den Stücken Apache und  West Side Story den moderneren Teil des Konzertes ein. „Weiter geht‘s mit Nena geleitet von Verena“ moderierte Richard Hogl gekonnt das nächste Stück an. In dem Medley waren unter anderem die Hits 99 Luftballons und Nur geträumt zu hören. Mit The Miners Rhapsody folgte ein rhythmisch sehr anspruchsvolles Stück, das die anstrengende und gefährliche Arbeit von Bergleuten beschreibt.

Das Programm endete mit dem 94er Regimentsmarsch. Wirklich Schluss war aber erst nach zwei Zugaben. Traditionellerweise wurde zuerst der Böhmische Traum gespielt und mit dem Marsch Alt Starhemberg erklang der letzte Ton im vollgefüllten Pfarrsaal.

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